Das Fenster zur Seele

Unendliche Weiten von außen nach innen, Blicke verlieren und gewinnen.
Sie fliehen und sie ruhen, böse, aber auch gut, getäuscht und erdacht,
Widerwillen, traurig verweint, hin und wieder doch gelacht.

Schwindel, Ehrlichkeit, weit entfernt, und doch so nah, alles erlogen, und alles wahr?
Augenblicke schleichen von der Seele ab nach Draußen, zurück gekehrt sicher schnell,
schleichend und kriechend jedoch im Gegendzug flink wie ein Karussell.

Was möchten sie sehen, was möchten sie meiden, nur weggeschaut ist schwach,
Gedankengut trifft die Wahl hinzuschauen, wie es möglich ist oder auch nicht,
ob zu Pflanzen, Tieren, Menschen oder sogar des Hauses Dach.

Galant, aber auch dreist, durch Blicke kann man täuschen oder Gutes erwecken,
irgendwie kann keiner klare Sicht weit und breit entdecken.
Zweideutigkeit du bist gern gesehen, du kannst Dinge deuten aber auch um Hilfe flehen.
Verwundert gleiten deine Augenwege, sie zu verstehen oder auch einzuordnen, dies ist eine Qual,
farbenfroh oder auch in schwarzweiß alles ist möglich, du hast die Wahl.

Betrübtheit, du schlechter Gegenspieler du verfälscht die Augenblicke,
fragenstellend sausend durch die Gegend, selbst du allein bildest eine eigene Clique!
Tränen gleichen sich wie Regentropfen, Fragezeichen enden jeden Satz,
Irrtümer, Verzweiflung und Hass, – nein Danke! Dies ist ein schlechter Schatz.

Im Einklang mit dir selbst und der Natur, weit vorwärts schauend , lebe! ,
bewahre es auf wie ein Schwur.
Halte durch, auch in schlechten und schweren Tagen,
es gehört alles zusammen, in allen Lebenstagen!

Udo Chalas geb. 1966 kein CF