Medizinisches Wörterbuch

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A

Fachtermini Erklärung
Abdomen Bauch
abdominelle Beschwerden Beschwerden im Bauchraum
Aerosol unsichtbare, in Gas verteilte, kleine, feste oder flüssige Teilchen
akut heftig verlaufend, plötzlich auftretend
allergische Reaktion Überempfindlichkeitsreaktion
ambulant zur Behandlung den Arzt aufsuchend und nicht im Krankenhaus verweilend
Anästhesie Ausschaltung des Empfindens von Schmerz, Temperatur und Berührung
anästhesierend alle Empfindungen herabsetzend, schmerzausschaltend
Anästhetika Mittel zur Erzeugung einer Narkose oder örtlichen Betäubung
Analgetica Schmerzmittel
analgetisch schmerzstillend
Anamnese Krankengeschichte
Antiallergika Medikamente zur Behandlung einer Überempfindlichkeitsreaktion
antibakteriell wirksam gegen Bakterien
Antibiogramm Labortest bei dem ermittelt wird, welches Antibiotikum am besten wirkt (sensibel) oder welches nicht mehr oder nur in hohen Dosen wirkt (resistent)
Antibiotika Medikamente, die das Bakterienwachstum hemmen, sie können als Saft, Tabletten oder über die Vene verabreicht werden
Antidiabetikum blutzuckersenkendes Mittel
Antihistaminika allergiehemmendes Medikament
antihyperglykämisch blutzuckersenkend
Antiinfektiva Mittel zur Behandlung von Infektionen
Antikörper Eiweißstoffe, die eingedrungene Erreger angreifen und unschädlich machen können
antimikrobielle Wirkung Wirkung gegen Bakterien, Viren, Einzeller und Pilze
Antirheumatika, nichtsteroidale entzündungshemmende Medikamente
Antisepsis Maßnahmen zur Erzielung einer möglichst geringen Keimzahl auf Körperflächen
antiseptisch keimarm
Apathie Teilnahmslosigkeit
Apnoe Atemstillstand
Applikation Anwendung eines Arzneimittels
Aqua pro injectione Wasser zum Herstellen einer Injektionslösung
Arrhythmien Herzrhythmusstörungen
Arthralgie Gelenksschmerzen
Arthritis Gelenksentzündung
Arthritis, rheumatoide entzündliche Gelenkserkrankung, die zur Zerstörung der Gelenke führt
Asepsis Maßnahmen zur Erzielung von Keimfreiheit
aseptisch keimfrei
Aspiration Eindringen von Stoffen in die Atemwege bei fehlendem Schluckreflex;z. B. Magensäure, andere Flüssigkeiten oder feste Stoffe
Asthma bronchiale anfallsweise auftretende Atemnot;durch erschwerte Ausatmung
Asystolie Herz-Kreislauf-Stillstand
Atemnotsyndrom akutes Lungenversagen
Atmungsdysfunktion Störung der Atemfunktion
Atonie Schlaffheit
Audiometrie Überprüfung der Gehörfunktion mittels eines elektrischen Gerätes
Autogene Drainage Atemtechnik, die dem Patienten ohne fremde Hilfe die Entfernung des Bronchialschleims ermöglicht
autoimmune Reaktion Reaktion des Immunsystems, die gegen den eigenen Körpergerichtet ist

B

Fachtermini Erklärung
bakteriell durch Bakterien verursacht
bakterizid Bakterien abtötend
Bauchspeicheldrüse Drüse im Bauchraum, die Verdauungssäfte produziert und in den Darm abgibt. In ihr wird auch Insulin gebildet und ans Blut abgegeben.
Benzylalkohol Desinfektionsmittel, v.a. für Haut und Hände
Betalaktamase von Bakterien gebildetes Enzym, das viele Antibiotika unwirksam macht
bilateral beidseitig
Biopsie Entnahme einer Gewebeprobe
Blutzuckerlabilität Blutzuckerschwankungen
Bronchiektasien krankhafte Ausweitung von Bronchien
Bronchitis Infektion der kleinen Atemwege
Bronchitis purulenta eitrige Bronchitis
Bronchitis, chronische chronische Entzündung der Bronchien
Bronchitis, spastische Entzündung und krampfartiges Zusammenziehen der Bronchien
Bronchographie Röntgenuntersuchung mit Kontrastmittelgabe zur Darstellung der luftleitenden Wege
Bronchokonstriktion Zusammenziehung der Bronchien
Bronchopneumonie Entzündung der Lunge und der Bronchien
Bronchoskopie Darstellung der luftleitenden Atemwege mittels Endoskop
Bronchospasmolytika bronchienerweiternde Medikamente
Bronchospasmus Krampf der Bronchialmuskulatur
bronchospastisch mit Krämpfen der Bronchialmuskulatur
Bronchusaspiration Absaugen des Bronchialschleims mittels eines Katheters    

C

Fachtermini Erklärung
Candida albicans Hefepilz, Erreger des Soor
cardial das Herz betreffend;
Chlamydien sehr kleine Mikroorganismen, die in Wirtszellen wachsen, sind keine Viren aber eng mit Bakterien verwandt, können Infektionen der Lunge, des Auges oder der Harnorgane verursachen
Cholangitis Entzündung der Gallenwege
Cholecystektomie operative Entfernung der Gallenblase
Chromosomen Träger der genetischen Information in allen Körperzellen (Erbanlage), sind jeweils doppelt vorhanden
chronisch langsam verlaufend, schleichend
Chronisch obstruktive Lungenerkrankung chronische Erkrankung der Atemwege mit erschwerter Ausatmung und vermehrter Luftansammlung im Lungengewebe
Chymotrypsin Eiweiß spaltendes Enzym der Bauchspeicheldrüse
Cirrhosis hepatis Leberzirrhose
Clearance, mukoziliäre Abtransport von inhalierten Teilchen in den Atemwegen;durch Schleimsekretion und Bewegung der Flimmerhärchen
Codein Wirkstoff aus der Opiatgruppe, wird in der Medizin als stärkstes hustenstillendes Mittel eingesetzt, wirkt zusätzlich schmerzstillend und beruhigend
Coenzym Substanzen, die die Wirkung von Enzymen beschleunigen
Colitis Dickdarmentzündung
Colon Dickdarm
Coma diabetikum Stoffwechselentgleisung mit Bewusstseinsverlust bei Zuckerkrankheit
Computertomographie bildgebendes Verfahren, bei dem der Körper Schicht für Schicht durchstrahlt wird
Cor pulmonale Veränderungen am Herzen durch eine Blutdrucksteigerung im Lungenkreislauf
CRP Laborwert, Abk. für C-reaktives Protein;erhöht bei Entzündungsreaktionen
CT Computertomographie;bildgebendes Verfahren, bei dem der Körper Schicht für Schicht durchstrahlt wird
Cushing-Syndrom Krankheitsbild bei Überschuss an Glukokortikoid-Hormon
cutan die Haut betreffend
Cyanose blaurote Hautfarbe aufgrund eines Sauerstoffmangels im Blut
Cystische Fibrose angeborene Stoffwechselkrankheit mit Bildung von zähem Schleim, andere Bezeichnung für Mukoviszidose    

D

Fachtermini Erklärung
Darmkoliken Darmkrämpfe
Defibrillation Elektroschock;zur Unterbrechung eines Herzstillstandes
dekompensiert ungenügender Ausgleich einer gestörten Organfunktion
Depression psychiatrische Erkrankung mit gedrückter, trauriger Stimmungslage, innerer Leere und Schwermut
depressiv traurig gedrückte Stimmung
Desensibilisierung Behandlung einer Allergie durch Zufuhr des allergieauslösenden Stoffes in steigender Konzentration
Desinfektion Vernichtung von Krankheitserregern mit chemischen oder physikalischen Methoden
Destruktion Zerstörung von Gewebe
Diabetes mellitus Zuckerkrankheit, die anfangs durch Diät, später häufig durch Insulinspritzen behandelt werden muss
Diabetes Typ 1 insulinpflichtiger Diabetes
Diabetes Typ 2 Altersdiabetes
Diagnose Erkennen und Feststellen einer Krankheit
diagnostisch der Erkennung einer Krankheit dienend
Diarrhoe Durchfall
Differentialdiagnose Abgrenzung einer Krankheit von Erkrankungen mit ähnlichem Erscheinungsbild
diffus nicht scharf begrenzt, ausgebreitet, verstreut
DNA chemische Grundstruktur des Erbmaterials;Abkürzung für Desoxyribonucleinsäure
DNCG mastzellstabilisierende Substanz;Abkürzung für Dinatriumcromoglykat
Dopamin Botenstoff des Nervensystems und chemische Ausgangssubstanz für adrenalinähnliche Substanzen und Hautfarbstoffe
dorsal rückseitig, zum Rücken hin gelegen
Dosis verabreichte Menge eines Arzneimittels
Drainage Ableitung von Flüssigkeitsansammlungen
Dysfunktion Funktionsstörung;Störung der Gewebe- oder Organfunktion
dyspeptisch in der Ernährung gestört
Dyspnoe Atemnot mit erschwerter Atemtätigkeit
Dystrophie Veränderung von Zellen, Geweben oder Organen;bedingt durch eine gestörte Gefäß- oder Nervenversorgung    

E

Fachtermini Erklärung
Echokardiogramm Herz-Ultraschalluntersuchung
EEG Ableitung und Aufzeichnung von Gehirnströmen;(Abkürzung für Elektroencephalogramm)
EKG Darstellung der Erregungsausbreitung am Herzen in Form eines Kurvenbildes;(Abkürzung für Elektrokardiogramm)
Ekzem nichtinfektiöse Entzündung der Haut;Hautentzündung, die nicht durch Bakterien, Pilze, Viren oder Parasiten verursacht wird
Elektroenzephalographie Ableitung und Aufzeichnung von Gehirnströmen;abgekürzt: EEG
Elektrokardiogramm Darstellung der Erregungsausbreitung am Herzen in Form eines Kurvenbildes;abgekürzt: EKG
Elektrolyt- und Flüssigkeitsbilanz Zufuhr und Verlust von Flüssigkeiten und Salzen im Körper
Elektrolyte Stoffe, die in Flüssigkeit in positiv oder negativ geladene Teilchen zerfallen;(Magnesium, Natrium, Kalium, etc.)
Elektrolythaushalt Aufnahme, Ausscheidung und Verteilung von Salzen im Körper
Elektrolytmangel Mangel an gelösten Salzen
Elektrolytstörung Störung im Salzhaushalt
Emesis Erbrechen
Emphysem vermehrter Luft- oder Gasgehalt in Geweben
Endoskop stab- oder schlauchförmiges Instrument zur Spiegelung von Innenräumen des Körpers
endoskopischer Eingriff operativer Eingriff, bei dem mittels stab- oder schlauchförmiger Instrumente Körperinnenräume untersucht werden können
Enzym Eiweißkörper, der eine Stoffwechselreaktion im Körper beschleunigt
enzymatisch durch die Wirkung von Enzymen
Epistaxis Nasenbluten
Epithel oberste Zellschicht des Haut- und Schleimhautgewebes
Ergometrie Belastungs-EKG
Ergotherapie Förderung von Fähigkeiten, die Selbständigkeit im alltäglichen Leben ermöglichen
essentiell 1) ohne erkennbare Ursache oder 2)lebensnotwendig
Exazerbation Wiederausbrechen oder Verschlimmerung eines Krankheitsprozesses
exokrin nach außen absondernd
exokrine Drüsen Schleimbildende Drüsen, deren Sekret durch einen Ausführungsgang an die Körperoberfläche oder in die Hohlorgane gelangt
Externa Arzneimittel zur äußerlichen Anwendung
Extraktion Herausziehen
Extrasystolen Extraschläge des Herzens
Extrasystolen, ventrikuläre von der Herzkammer ausgehende zusätzliche Herzschläge
Extremitäten Arme und Beine
exzessiv 1. überaus gründlich 2. ausschweifend, maßlos, unmäßig    

F

Fachtermini Erklärung
Faeces Stuhl
Fermentmangel Mangel an Enzymen
Fertilitätsstörungen verminderte Fruchtbarkeit
Flatulenz Blähungen
floride „blühend“, sich rasch entwickelnd, rasch fortschreitend
Flutter Atemtherapiegerät
Fruktose Fruchtzucker    

G

Fachtermini Erklärung
Gamma-GT Laborwert für die Leberfunktion
Gastralgie Magenschmerz
Gastritis Entzündung der Magenschleimhaut
Gastritis, hyperazide Entzündung der Magenschleimhaut bei Überschuss an Magensäure
gastro-ösophagealer Reflux Rückfluss von Magenflüssigkeit in die Speiseröhre
Gastroenteritis Magen-Darm-Entzündung
gastrointestinal den Magen-Darm-Trakt betreffend
Gastroskopie Magenspiegelung
Gelenksrheumatismus Erkrankung der Gelenke mit ziehenden und reißenden Schmerzen
Gen Einheit der Erbinformation
Genese Herkunft, Entstehung
Genom gesamte Erbinformation einer Zelle
Gentherapie Versuch durch Einschleusen eines gesunden Gens in die Zelle, den vorhandenen Gendefekt auszugleichen. Dies ist im Reagenzglas bereits gelungen, von einer therapeutischen Anwendung am Patienten sind wir jedoch noch weit entfernt.
Gerinnung Blutstillung
Gerinnungsfaktor Substanz, die für die Blutstillung notwendig ist
Gesichtsfeld Raumanteil, der vom unbewegten Auge wahrgenommen werden kann
Gestationsdiabetes Zuckerkrankheit, die während der Schwangerschaft entsteht
Glucosurie Zuckerausscheidung im Harn
Glukagon Botenstoff mit blutzuckererhöhender Wirkung
Glukose Traubenzucker
Glukose-Oxidase-Methode Schnelltest zur Blutzuckerbestimmung
Glukosestoffwechsel Zuckerstoffwechsel
Glukosetoleranz Fähigkeit, den Blutzuckerspiegel nach Belastung mit Traubenzucker zu regulieren
Glykogen stark verzweigtes Zuckermolekül;sog. Tierische Stärke
Glykosid chem. Verbindung mit einem Zucker
GORD Erkrankung aufgrund eines Rückflusses von saurem Mageninhalt in die Speiseröhre;Abkürzung für gastro-oesophagal reflux disease
grampositiv / negativ Merkmal zur Bestimmung eines Bakteriums;unterschiedliches Verhalten von Bakterien bezüglich des Gram-Farbstoffes
Granulozyten zu den weißen Blutkörperchen gehörende Zellen;dienen der Infektionsabwehr
Gravidität Schwangerschaft    

H

Fachtermini Erklärung
hämatologisch das Blut betreffend
Hämatom Bluterguss
Hämoptysen, Hämoptysis Bluthusten    
habituell gewohnheitsmäßig, öfter auftretend;
Halluzination Sinnestäuschung
Helicobacter pylori Bakterium, das Magenschleimhautentzündungen und Magengeschwüre verursachen kann
Heparin körpereigener Hemmstoff der Gerinnung
Hepatitis Entzündung der Leber
hereditär erblich
Herzinsuffizienz unzureichende Funktion des Herzens, bei der die Förderleistung nicht den Anforderungen entspricht
Herzrhythmusstörungen, bradykarde langsamer, unregelmäßiger Herzschlag
Histamin körpereigene Substanz, Wirkungsvermittler bei Allergien
histologisch das Körpergewebe betreffend
homogen gleichartig, von gleicher Struktur
Hormonsubstitutionstherapie Verabreichung von fehlenden Hormonen
Hospitalisierung Einweisung in ein Krankenhaus
Hydrothorax Flüssigkeitsansammlung im Brustkorb
hyperallergisch überempfindlich
Hyperglykämie erhöhter Blutzucker
Hyperpnoe vertiefte Atmung
Hyperpyrexie Fieber über 41°
Hypertension Spannungs- oder Druckerhöhung
Hyperthermie Erhöhung der Körpertemperatur
Hyperventilation übermäßig schnelle oder tiefe Atmung
Hypnotika Schlafmittel
Hypoglykämie Abfall des Blutzuckerspiegels unter den Normalwert
Hyporeflexie Reflexabschwächung;verminderte Auslösbarkeit von Reflexen
Hyposensibilisierung Behandlung einer Allergie durch Zufuhr des allergieauslösenden Stoffes in steigender Konzentration
Hypotension erniedrigter Blutdruck
Hypothermie Unterkühlung
Hypoxämie erniedrigter Sauerstoffgehalt im Blut
Hypoxie verminderte Sauerstoffversorgung im gesamten Körper

I

Fachtermini Erklärung
Ig-Mangel Antikörpermangel
IgE-Antikörper Antikörpergruppe, die Wurminfektionen abwehrt;erhöht bei Allergien und Atopie
Ileus Störung der Darmpassage;aufgrund einer Darmlähmung oder eines Darmverschlusses
Immunglobuline Eiweißstoffe, die eingedrungene Erreger angreifen und unschädlich machen können
Immunisierung Erzeugung einer Schutzwirkung
Immunität körpereigene Abwehrkraft
Immunsuppression Unterdrückung der körpereigenen Abwehrkraft
Immunsuppressiva Medikamente, die das Immunsystem unterdrücken
in vitro im Reagenzglas
in vivo am lebenden Körper
In-vitro-Fertilisation „künstliche Befruchtung“
Inappetenz fehlendes Verlangen nach Nahrung
Indikation Grund zur Anwendung eines bestimmten Verfahrens zur Diagnosestellung oder Behandlung
Infektion Übertragung und Eindringen von krankheitserregenden Bakterien, Viren, Pilzen oder Parasiten
Infertilität Unfruchtbarkeit
Infiltrationsanästhesie Form der örtlichen Betäubung mit Einspritzen des Mittels in oder um das Operationsgebiet
Inflammatio Entzündung
Influenza Grippe
Infusion Gabe von flüssigen Medikamenten über die Vene
Infusomat Elektrisches Gerät, mit dessen Hilfe die Antibiotika in die Vene gepumpt werden
Inhalation Über ein elektrisches Inhaliergerät werden verschiedene Medikamente für die Atemwege vernebelt (Schleimlöser, Antibiotika oder atemwegserweiternde Medikamente)
Inhalationsanästhetika Medikamentengruppe, deren Einatmung eine Narkose bewirkt
Inhalationsnarkotica Narkosemittel, die über die Atemwege aufgenommen werden
Inhalator Gerät zum Inhalieren
Injektion Einspritzen einer Flüssigkeit in ein Gefäß, ein Gelenk oder in den Muskel
inkompatibel unverträglich
inkurabel unheilbar
Insomnie Schlaflosigkeit
Insuffizienz ungenügende Leistung
Insulin Hormon der Bauchspeicheldrüse, das den Blutzuckerspiegel senkt
Insulinresistenz nicht auf Insulintherapie ansprechend
Interferenz 1.) gegenseitige Beeinflussung von Medikamenten
intestinal den Darm betreffend
Intoxikation Vergiftung
intragastrisch im Magen
intrahepatisch in der Leber
intranasal in der oder in die Nase
intravenös in die Vene
Intubation Einführen eines Beatmungsschlauches in die Luftröhre
inzipient beginnend
Ion elektrisch geladenes Teilchen
irreversibel nicht umkehrbar
Irrigoskopie Darmspiegelung mit Spülung des Darmes
Irritation Reizung
IV-Therapie Antibiotikatherapie mittels Infusionen über die Vene    

K

Fachtermini Erklärung
Kammertachycardie Herzrasen, das von der Herzkammer ausgeht
Kandidiasis, kutane Pilzerkrankung der Haut
kardial das Herz betreffend
Kardiologie Lehre vom Herzen und dessen Krankheiten
Karotis Halsschlagader
Katheter starres oder elastisches Rohr zum Einführen in einen Hohlraum (z. B. Blasenkatheter);zur Entleerung, Probengewinnung oder Messung von Körperfunktionen
kaudal steißwärts, abwärts liegend
kognitiv auf Erkenntnis beruhend
Kolik krampfartige Leibschmerzen
Kolitis Entzündung des Dickdarmes
Kollaps Kreislaufzusammenbruch mit vorübergehender Sauerstoffunterversorgung des Gehirns
Koloskopie Dickdarmspiegelung;Untersuchung des Dickdarms mittels eines schlauchförmigen optischen Instrumentes
Koma tiefe Bewusstlosigkeit, die durch äußere Reize nicht unterbrochen werden kann
Kompression Zusammendrücken
Konfusion Verwirrung
kongenital angeboren
kontraindiziert darf nicht angewandt werden
Kontraktion Zusammenziehung; z. B. eines Muskels;
Koprostase Kotstau im Dickdarm
kutan die Haut betreffend    

L

Fachtermini Erklärung
Läsion Verletzung, Schädigung    
labil schwankend
Laparoskopie Bauchspiegelung;Untersuchung der Bauchhöhle mittels Endoskop
Laparotomie operative Öffnung der Bauchhöhle
latent verborgen, versteckt
Laxantien Abführmittel
laxierend abführend
Leberinsuffizienz Störung der Leberfunktion
Leberzirrhose Endstadium der Leberbeteiligung bei Mukoviszidose. Durch die Veränderung des Lebergewebes (narbiger Umbau und Verhärtung der Leber) kommt es einerseits zu der Bildung von Krampfadern in der Speiseröhre, die zu Blutungen führen können, anderseits auch zu einer Beeinträchtigung der Stoffwechselfunktion der Leber
Leitungsanästhesie Form der örtlichen Betäubung;direktes Einspritzen des Betäubungsmittels in den Bereich der Nervenleitungsbahnen
letal tödlich
Letalität Sterblichkeit
Lethargie Teilnahmslosigkeit, Schläfrigkeit, verminderte psychische Aktivität
Leukozyten weiße Blutkörperchen
Leukozytopenie Mangel an weißen Blutkörperchen
Leukozytose Vermehrung der weißen Blutkörperchen
Lipide Fettstoffe
lipolytisch Fett spaltend
lipophil fettlöslich
Lokalanästhesie örtliche Schmerzausschaltung
Lokalanästhetika, Lokalanästhetikum Medikamente zur örtlichen Betäubung
Lungenödem Flüssigkeitsansammlung in der Lunge
Lungenabszess Eiteransammlung im Lungengewebe
Lungenfibrose bindegewebiger Umbau der Lunge
Lungenkapillardruck Blutdruck in den kleinen Lungengefäßen
Lyse Auflösung, Zellzerfall

M

Fachtermini Erklärung
Malnutrition Fehl- oder Mangelernährung durch zu wenig Nahrung, gestörte Verdauungsleistung oder durch Verwertungstörung, zugeführte Energie enthält zu wenig Eiweiß, Vitamine und Mineralien
Manifestation Erkennbarwerden einer Erkrankung oder Erbanlage
manisch krankhaft erregt, überaktiv, selbstüberschätzend
manisch-depressiv abwechselnd gedrückte und übermütige Stimmung
Mekoniumileus Verstopfung des Darmes durch das zu zähe Kindspech
Melaena Blutbeimengung im Stuhl;mit Schwarzfärbung des Stuhls
Membran Häutchen, Grenzfläche
Menstruation Monatsblutung der Frau
mental geistig
Metabolismus Stoffwechsel
Migräne anfallsartiger, oft pulsierender Kopfschmerz
mikrobizid keimtötend
Mikroorganismen Bakterien, Viren, Einzeller und Pilze
Morbidität Krankheitshäufigkeit in einer Bevölkerung
Morphin suchterzeugender Inhaltsstoff des Opiums;betäubende und schmerzstillende Wirkung
Motilität Bewegungsvermögen
Motorik alle Bewegungsabläufe, die vom Gehirn gesteuert werden
MRSA = Multiresistenter Staphylokokkus aureus;Bakterienstamm gegen den die meisten Antibiotika unwirksam sind
Mukolytika Medikamente zur Schleimlösung
Mukosa Schleimhaut
Mukoviszidose angeborene Stoffwechselkrankheit mit Bildung von zähem Schleim
multifaktoriell von mehreren Ursachen ausgehend
Muskeldystrophie Muskelschwunderkrankung
Muskelhypotonie Muskelschlaffheit
mutagen die Erbsubstanz verändernd
Mutation Veränderung im Erbgut
Myalgien Muskelschmerz
Myasthenie Muskelschwäche
Mykoplasmen eine Bakteriengattung ;sehr kleine zellwandlos Organismen, die Lungenentzündung, Harnwegsinfekte, usw. auslösen können
mykotisch durch Pilze verursacht
Myokardinfarkt Herzinfarkt    

N

Fachtermini Erklärung
Narkotika Medikamente zum Herbeiführen einer Narkose
Nasenpolypen Schleimhautvorwölbungen in der Nase
Nausea Übelkeit
neurologisch die Nerven betreffend
neuromuskulär Nerven und Muskeln betreffend    

O

Fachtermini Erklärung
Obstipation Verstopfung
Obstruktion Verlegung eines Hohlorgans
Obstruktionsileus Darmverschluss
Obstruktive Atemwegserkrankung Erkrankungen mit Behinderung der Atmung durch Einengung der Atemwege
Oedeme (Ödeme) Flüssigkeitsansammlung im Gewebe
Ohnmacht kurzzeitige Bewusstlosigkeit
okkultes Blut nicht sichtbare Blutbeimengungen im Stuhl
operative Eingriffe chirurgische Maßnahmen
Opiat Substanz mit betäubender, schmerzstillender und euphorisierender Wirkung
opportunistische Erreger Keime, die bei abwehrgeschwächten Personen Krankheiten auslösen
Oppressionsgefühl Beklemmungsgefühl
oral zum Mund gehörend, durch den Mund
Orthostase aufrechte Körperhaltung
Osmolarität Menge der gelösten Teilchen pro Liter einer Flüssigkeit
Osmose Flüssigkeitsverschiebung durch eine teildurchlässige Schicht, um den Konzentrationsunterschied gelöster Teilchen auszugleichen
Oxidation chemische Reaktion mit Sauerstoff

P

Fachtermini Erklärung
palliativ die Beschwerden lindernd, aber nicht die Ursache bekämpfend
palpabel tastbar
Palpitation Herzklopfen;subjektive Missempfindungen am Herzen
Pankreas Bauchspeicheldrüse
Pankreasenzyme Verdauungssäfte, die aus der Bauchspeicheldrüse in den Darm gelangen. Sie sind für die Fettverdauung unerlässlich. Sie können durch Kapseln ersetzt werden, z.B. Kreon oder Panzytrat.
Pankreasinsuffizienz, exokrine ungenügende Ausscheidung von Verdauungsenzymen durch die Bauchspeicheldrüse
Pankreatitis Bauchspeicheldrüsenentzündung
Pansinusitis Entzündung aller Nasennebenhöhlen
Parästhesien Missempfindungen
Paralyse, respiratorische Ausfall der Atemtätigkeit
paranoid wahnhaft
paravenös neben eine Vene
paroxysmal anfallsartig
passager vorübergehend auftretend
pathogen krank machend
pathologisch krankhaft
PEG-Sonde Percutane Endoskopische Gastrostomie-Sonde, eine Magensonde, die durch die Bauchdecke direkt in den Magen oder Zwölffingerdarm eingeführt wird zur nächtlichen hochkalorischen Zusatzernährung.
perakut sehr bedrohlich
Perforation Durchbruch
perioperativ vor, während oder nach einer Operation
perkutan durch die Haut hindurch
permeabel durchlässig
peroral durch den Mund
persistierend bestehen bleibend
pH-Wert Wasserstoffionenkonzentration
Pharmakokinetik Aufnahme, Verteilung und Ausscheidung eines Medikaments im Körper
photosensibel lichtempfindlich
Physiotherapie Krankengymnastik
Plasma Blutflüssigkeit ohne Zellen
Pneumonie Lungenentzündung
Pneumonitis Lungenentzündung
Polydipsie erhöhtes Durstempfinden
Polyp Schleimhautvorwölbung in einen Hohlraum;vor allem Nase und Darm
post partum nach der Geburt
postprandial nach einer Mahlzeit
pränatal vor der Geburt
Pränataldiagnostik Untersuchung des ungeborenen Kindes durch eine Fruchtwasserpunktion
Praecoma diabeticum Bewusstseinstrübung bei Zuckerkrankheit;kurz vor einer Stoffwechselentgleisung
primär anfänglich, ursprünglich
progredient fortschreitend
Prophylaxe Vorbeugung
Protein Eiweiß
Pruritus Juckreiz
Pseudomonas aeruginosa Bakterien, die zu chronischer Infektion der Lunge führen. Sie müssen durch regelmäßige intravenöse Antibiotikagaben behandelt werden.
psychiatrische Erkrankung Erkrankungen der Seele
Psychopharmaka Medikamente, die die Aktivität des Gehirns beeinflussen oder eine Wirkung auf seelische Vorgänge haben
psychosomatisch durch wechselseitige seelische und körperliche Einflüsse
Pulmologie Fachgebiet der Lungen- und Atemwegserkrankungen
Punktion Einführen einer Nadel in einen Körperhohlraum;zur Gewebe- oder Flüssigkeitsentnahme
Pyrosis Sodbrennen    

R

Fachtermini Erklärung
Röntgenkontrastmittel Mittel zur besseren Darstellung von Körperstrukturen im Röntgenbild    
Radikal chemischer Zustand besonderer Reaktionsfähigkeit bei Atomen oder Molekülgruppen
Reboundeffekt überschießende, der Medikamentenwirkung entgegengesetzte Reaktion nach Absetzen des Mittels
Reflextachykardie schneller Herzschlag als Regulation gegen einen Blutdruckabfall
Refluxösophagitis Entzündung der Speiseröhre aufgrund von Magensaftrückfluss in die Speiseröhre
Refluxerkrankung, peptische Erkrankung des Mageneingangsbereichs aufgrund von Rückfluss von saurem Mageninhalt in die Speiseröhre
Regulationsstörung, hypertone Blutdruckregulationsstörung
Reizdarm gestörte Darmfunktion ohne organische Ursache
Reizmagen Magenbeschwerden ohne erkennbare organische Ursache
Rekonstitution Wiederherstellung
Rekonvaleszenz Genesung
rektal im Mastdarm, durch den Mastdarm
Remission Zurückbildung von Krankheitserscheinungen
Reproduktion Fortpflanzung
Resektion operative Entfernung von Organteilen
Resistenz Widerstandsfähigkeit
Resorption Aufnahme
Resorption, perkutane Aufnahme durch die Haut
Respirationsrate Atemzüge pro Minute
Respirationsstörung Atemstörung
Respirationstrakt Lunge und Atemwege
respiratorisch die Atmung betreffend
Respiratorische Insuffizienz ungenügende Atemleistung
retiniert zurückgehalten
reversibel umkehrbar
Rezeptor Empfänger eines bestimmten Reizes;Bindungsstelle für Botenstoffe an Zellen
Rezidiv Krankheitsrückfall
rezidivierend wiederkehrend
Rhesusfaktor Blutgruppeneigenschaft
Rheumafaktor spezieller Antikörper, der sich gegen andere Eiweißkörper richtet;erhöht bei Gelenks- und Bindegewebserkrankungen und Infektionskrankheiten
Rhinopharyngitis Nasen-Rachen-Entzündung
rigid starr, steif
Rotation Drehung
Ruptur Riss

S

Fachtermini Erklärung
Säure-Basen-Haushalt Stoffwechselsystem zur Aufrechterhaltung eines konstanten ph-Wertes im Körper    
Saccharose bestimmte Form von Zucker;setzt sich aus Traubenzucker und Fruchtzucker zusammen
Sauerstoffsonde Patienten mit fortgeschrittener Lungenerkrankung benötigen zunächst nur über Nacht, später auch ganztags eine zusätzliche Sauerstoffzufuhr über eine Nasensonde. Der Sauerstoff wird entweder durch einen Kompressor aus Raumluft umkonzentriert oder steht als Flüssigsauerstoff in Tanks zur Verfügung.
Schock Kreislaufversagen mit Missverhältnis zwischen Blutangebot und Blutbedarf des Körpers
Schock, anaphylaktischer schwere, allergisch bedingte Überempfindlichkeitsreaktion
Schweißtest Bestimmung des Salzgehaltes im Schweiß, dient zur Diagnosesicherung der Mukoviszidose.
sedativ beruhigend
Sedativa Beruhigungsmittel
Sedierung medikamentöse Ruhigstellung
Sekret Flüssigkeitsabsonderung
Sektion 1.) Leichenöffnung oder 2.) Kaiserschnitt
sekundär als Folge einer anderen Erkrankung
Sensationen Empfindungen
Sensibilisierung (Über-)Empfindlichwerden auf Reize oder Fremdsubstanzen
Sensibilitätsstörungen gestörte Wahrnehmung von Empfindungen
Sepsis Blutvergiftung
Serokonversion Auftreten von Antikörpern im Blut nach einer Impfung oder Erkrankung
Serotonin-Wiederaufnahmehemmer Gruppe von antidepressiv wirkenden Medikamenten
Serum Blutflüssigkeit ohne Gerinnungsbestandteile und ohne Blutkörperchen
Shunt Verbindung zwischen arteriellen und venösen Blutgefäßen;sog. Kurzschlussverbindungen
signifikant bezeichnend, bedeutsam
Singultus Schluckauf
Sinusarrhythmie unregelmäßiger Herzschlag, der vom Rhythmusgeber des Herzens ausgeht
Sinusbradykardie Verlangsamung des Herzrhythmus
Sinusitis Entzündung der Nasennebenhöhlen
Sinusitis frontalis Stirnhöhlenentzündung
Sinusstillstand Ausfall des Rhythmusgebers am Herzen
Sinustachykardie beschleunigter Herzschlag, der vom Rhythmusgeber des Herzens ausgeht
Sonographie Ultraschalluntersuchung
Soor Pilzinfektion
Sopor schlafähnlicher Zustand, aus dem man nur schwer erweckt werden kann
Spasmen Krämpfe
spasmolytisch krampflösend
Spasmus Krampf
Sputum  
Steatorrhoe Fettausscheidung im Stuhl
Steatose Verfettung
Steatosis hepatis Leberzellverfettung, Fettleber
Sterilität Unfruchtbarkeit
sternal im Brustbeinbereich
Steroid chemisches Grundgerüst vieler Hormone
Steroiddiabetes Zuckerkrankheit, die während einer Kortisonbehandlung auftritt
Steroidmyopathie Muskelschwäche im Rahmen einer Kortisonbehandlung
Stoffwechseldekompensation ungenügender Ausgleich einer Stoffwechselstörung
Strahlung, ultraviolette unsichtbare, energiereiche Sonnenstrahlung;UV-Strahlung
subfebrile Temperatur leichte Temperaturerhöhung
Subfertilität verminderte Fruchtbarkeit
Subileus unvollständiger Darmverschluss
subkutan unter die Haut
Substitutionstherapie Ersatz einer fehlenden körpereigenen Substanz
Substrat Substanz, die von einem Enzym verarbeitet wird
Suizid Selbstmord
suizidal mit Selbstmordabsichten
Superinfektion neuerliche Infektion mit dem gleichen Erreger bei noch bestehender Infektion
Suppositorium Zäpfchen
Suppression Unterdrückung
supprimieren unterdrücken
Surfactant fettähnlicher Stoff, der für die Form und Funktion der Lungenbläschen notwendig ist
Suspension Aufschwemmung feiner, nichtlöslicher Teilchen
Symptom Krankheitszeichen
Syndrom Gruppe von Krankheitszeichen, die für ein bestimmtes Krankheitsbild charakteristisch sind
synergistisch zusammenwirkend
Synkope kurze Bewusstlosigkeit, sog. Ohnmachtsanfall
systemischer Effekt Effekt auf den ganzen Organismus

T

Fachtermini Erklärung
Tachyarrhythmie schneller, unrhythmischer Herzschlag
Tachykardie sog. Herzjagen, schneller Herzschlag
Tachykardie, supraventrikuläre Herzrhythmusstörung mit Herzrasen, das vom Vorhof ausgeht
Tachykardie, ventrikuläre Herzrasen, das von der Herzkammer ausgeht
Tenesmen schmerzhafter Stuhl- oder Harndrang
Theophyllin Teeinhaltsstoff, der als Medikament verwendet wird;wirkt gefäß- und bronchienerweiternd, herzanregend und steigert den Atemantrieb
therapieresistent ohne Erfolg durch eine Behandlung
Thorax Brustkorb
Thrombose Blutgerinnsel im Gefäßsystem
Thrombozyten Blutplättchen
Thymus Drüse im vorderen Brustkorb, die für die Entwicklung des Immunsystems bedeutend ist
Tinnitus Ohrgeräusche
Titration chemisches Verfahren zur Bestimmung der Konzentration von gelösten Substanzen oder von Antikörpern
Tomographie röntgenologisches Verfahren zur Aufnahme von Schichtbildern des Körpers
Tonsillen Mandeln
Tonsillitis Mandelentzündung
topisch örtlich
toxikologische Untersuchung Untersuchung betreffend einer Giftwirkung
Toxin Giftstoff
toxisch giftig
Toxizität Maß für die schädlichen Auswirkungen eines Wirkstoffes
tracheobronchiales System Luftröhre und Bronchien ;
Tracheotomie Luftröhrenschnitt
Transpiration Schwitzen
Transplantation Verpflanzung eines Organs eines Verstorbenen in den Körper eines unheilbar Kranken. Bei der Mukoviszidose kommt diese Operation sowohl bei fortgeschrittener Lungenerkrankung als auch bei Leberversagen in Frage. Die Wartezeit, bis ein passendes Organ zur Verfügung steht, beträgt meist Monate bis Jahre.
Trauma Verletzung durch körperliche oder psychische Gewalteinwirkung
Tremor Zittern
Trigeminie Herzrhythmusstörung;auf zwei normale Herzschläge folgt ein Extraschlag
Trommelschlegelfinger Auftreibung der Endglieder der Finger und Fußzehen bei chronischer Lungenerkrankung, tritt immer zusammen mit Uhrglasnägeln auf.    

U

Fachtermini Erklärung
Uhrglasnägel Wölbung der Finger- und Zehennägel bei chronischen Lungenerkrankungen
Urticaria Hauterkrankung mit Bildung von juckenden Quaddeln;sog. Nesselsucht
Uterus Gebärmutter    

V

Fachtermini Erklärung
Vegetative Beschwerden Beschwerdebild ohne nachweisbare organische Ursache
Vegetative Dystonien Beschwerdebild ohne nachweisbare organische Ursache
Vegetatives Nervensystem Gesamtheit der unwillkürlichen Nervenzellen und -bahnen;zur Regelung der unbewussten Lebensvorgänge (Verdauung, Herzschlag, Atmung,..)
venöse Insuffizienz eingeschränkte Venenfunktion
Venenthrombose Blutgerinnsel in den Venen
Ventilation Lungenbelüftung
Ventrikel Kammer, Hohlraum;(Herzkammer, Magen, Hirnkammer)
Ventrikuläre Bigeminie Herzrhythmusstörung;einem normalen Herzschlag folgt regelmäßig ein zusätzlicher Herzschlag
Ventrikuläre Rhythmusstörung von der Herzkammer ausgehende Herzrhythmusstörung
Ventrikuläre Trigeminie Herzrhythmusstörung;auf zwei normale Herzschläge folgt ein Extraschlag
Verteilungsvolumen Körperraum, auf den sich ein Arzneimittel verteilt
Vertigo Schwindelgefühl
Vestibularis Gleichgewichtsnerv
Vestibularis- und Akustikusfunktion Funktion des Gleichgewichts- und des Gehörnervs
Vestibularstörungen Störung des Gleichgewichtsapparates
Viskosität Zähigkeit
Visus Sehschärfe
vital lebenskräftig
Vomitus Erbrechen
Vorhoftachykardie Herzrasen, das vom Vorhof ausgeht    

W

Fachtermini Erklärung
Wasserintoxikation Lebensgefährlicher Zustand infolge einer schnellen Aufnahme von zuviel Wasser (z.B. bei übermäßiger Infusionstherapie);Überwässerung des Körpers mit Gefahr der Herzüberlastung
Windeldermatitis entzündliche Hautveränderungen im Windelbereich    

Z

Fachtermini Erklärung
zentraler Venenkatheter auch Kavakatheter; Katheter wird im Bereich der oberen Körperhälfte herznah in eine Vene gelegt, z.B. nach großen Operationen, dient zur künstlichen Ernährung, zur wiederholten Medikamentenverabreichung oder zur Messung des Blutdrucks in den Hohlvenen;
zentrales Nervensystem Gehirn und Rückenmark
Zitratblut ungerinnbar gemachtes Blut
ZNS Zentralnervensystem
ZVK Zentralvenenkatheter, siehe zentraler Venenkatheder;
Zyanose Blaufärbung von Lippen, Fingern und Zehen bei Sauerstoffmangel im Blut